Warum Suchmaschinen benutzerfreundliche Websites bevorzugen: Die Schnittstelle von SEO und UX

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Suchmaschinen verwischen zunehmend die Grenzen zwischen SEO und UX und belohnen explizit Websites, die Nutzer begeistern. Heute gilt im Bereich SEO die Tatsache als grundlegend, dass Googles Algorithmen neben der Relevanz auch UX-Signale berücksichtigen. Googles Richtlinien zur Seitenoptimierung betonen Faktoren wie kurze Ladezeiten, mobile Optimierung, sichere Verbindungen und ein übersichtliches Design. Die Core Web Vitals und andere UX-Faktoren beeinflussen das Ranking, und von Websites wird erwartet, dass sie mobilfreundlich sind, HTTPS verwenden und aufdringliche Interstitials vermeiden. In der Praxis bedeutet dies, dass jede effektive Website nutzeroptimierte Inhalte bietet. Google SEO-Dienst Es müssen UX-Best Practices integriert werden – nicht nur die Keyword-Optimierung –, denn Suchmaschinen priorisieren benutzerfreundliche Websites gegenüber schlecht gestalteten.

SEO

Ein Hauptgrund, warum Suchmaschinen der Nutzererfahrung (UX) Priorität einräumen, ist einfach: Zufriedene Nutzer sichern den Erfolg der Suchmaschinen. Googles Update zur mobilen Ladegeschwindigkeit im Jahr 2018 bestätigte, dass die Seitenladegeschwindigkeit auf Mobilgeräten ein Rankingfaktor ist. Studien zeigen, dass 531.040 mobile Besucher eine Seite verlassen, die länger als drei Sekunden zum Laden benötigt. Seiten, die innerhalb von fünf Sekunden laden, weisen hingegen deutlich längere Sitzungsdauern und niedrigere Absprungraten auf. Diese Erkenntnisse unterstreichen einen weiteren wichtigen Punkt. Fakten über SEOSchnell ladende Seiten verbessern nicht nur die Nutzerinteraktion, sondern steigern indirekt auch das Ranking, indem sie die Absprungrate und die Verweildauer beeinflussen. Die Optimierung der Core Web Vitals – Largest Contentful Paint (LCP), Interaction to Next Paint (IBN) und Cumulative Layout Shift (CLS) – ist daher zu einem grundlegenden Bestandteil moderner Suchmaschinenoptimierung geworden.


Seitenladegeschwindigkeit und Core Web Vitals

Suchmaschinen nutzen Leistungskennzahlen explizit als Rankingfaktor. Die Seitenladegeschwindigkeit ist seit 2018 ein Rankingfaktor für mobile Endgeräte. Heute messen die Core Web Vitals Ladezeit (LCP), Interaktivität (INP/FID) und visuelle Stabilität (CLS) und unterstreichen Googles Fokus auf Performance. Google empfiehlt für eine gute Nutzererfahrung eine LCP von unter 2,5 Sekunden und einen CLS-Wert unter 0,1. Jede Sekunde Verzögerung kann sich negativ auf Conversions und Nutzerinteraktion auswirken. Eine einzige Sekunde Verzögerung kann die Conversion-Rate deutlich reduzieren, während längere Verzögerungen zu einem massiven Abbruch der Website führen. SEO beschränkt sich daher nicht nur auf Keywords – es umfasst auch die Komprimierung von Bildern, die Minimierung des Codes und die Nutzung von Caching für schnelle Ladezeiten. Tools wie PageSpeed Insights und der Chrome UX Report helfen bei der Diagnose von Performance-Problemen und verdeutlichen, wie eng UX und SEO miteinander verknüpft sind.


Mobile-First- und responsives Design

Da mehr als die Hälfte aller Suchanfragen über mobile Geräte erfolgen, ist mobile Responsivität sowohl eine Notwendigkeit für die Nutzererfahrung als auch eine Voraussetzung für die Suchmaschinenoptimierung. Googles „Mobilegeddon“-Update verbesserte das Ranking mobilfreundlicher Seiten, während nicht für Mobilgeräte optimierte Seiten Einbußen hinnehmen mussten. Google verwendet nun Mobile-First-Indexing, was bedeutet, dass die mobile Version einer Website die primäre Grundlage für ihr Ranking bildet. Ein responsives Design ist daher unerlässlich. Entscheidend sind die inhaltliche Übereinstimmung zwischen Desktop und Mobilgeräten, flexible Layouts, schnell ladende Bilder und eine touchfreundliche Navigation. Websites, die die mobile Nutzererfahrung vernachlässigen, riskieren sowohl geringe Nutzerinteraktionen als auch eine schlechtere Sichtbarkeit in den Suchergebnissen.


Barrierefreiheit und inklusives Nutzererlebnis

Barrierefreiheitsfunktionen – oft als UX-Verbesserungen betrachtet – unterstützen auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Beschreibender Alternativtext hilft Nutzern, die auf Bildschirmleseprogramme angewiesen sind, und ermöglicht Suchmaschinen, Bildinhalte zu verstehen. Korrekt beschriftete Formularfelder, aussagekräftige Überschriften und sinnvolle Linktexte verbessern die Benutzerfreundlichkeit für alle Nutzer und helfen Suchmaschinen, Seiten effektiver zu crawlen. Barrierefreie Designelemente wie hoher Kontrast, gut lesbare Schriftarten, anpassbare Textgröße und Tastaturnavigation verbessern UX-Kennzahlen wie Verweildauer und Zufriedenheit, die von Suchmaschinen indirekt honoriert werden.


Navigation, klares Design und Engagement

Ein intuitives Website-Layout ist ein weiterer UX-Faktor, der sich auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) auswirkt. Die Breadcrumb-Navigation hilft Nutzern, sich auf der Website zurechtzufinden, und unterstützt Suchmaschinen bei der Interpretation der Seitenhierarchie. Ein klares, übersichtliches Design reduziert die Absprungrate. Schwierige Navigation oder schlechte Benutzerfreundlichkeit können sich indirekt negativ auf das Ranking auswirken, indem sie die Verweildauer auf der Website und die Anzahl der Seitenaufrufe verringern. RankBrain, Googles System für maschinelles Lernen, lernt aus der Nutzerinteraktion, wodurch die UX noch wichtiger wird. Ein gut strukturiertes Menü, klare Handlungsaufforderungen und eine logische interne Verlinkung führen Nutzer effektiv und helfen gleichzeitig Suchmaschinen-Crawlern, Inhalte zu finden. Der Verzicht auf übermäßige Pop-ups und aufdringliche Werbung sorgt dafür, dass Besucher nicht frustriert werden. Die Strukturierung von Inhalten mit klaren Überschriften, prägnanten Absätzen und gut lesbaren Schriftarten hält die Nutzer bei der Stange und signalisiert Google, dass die Seite qualitativ hochwertig ist.


Integration von UX in die SEO-Strategie

Moderne Suchmaschinenoptimierung integriert UX-Prinzipien in jeder Phase. Zu den wichtigsten Best Practices gehören:

  • Leistung optimieren: Priorisieren Sie schnelle Seitenladezeiten durch Bildkomprimierung, CDNs und die Erfüllung der Core Web Vitals-Vorgaben.
  • Sicherstellen, dass mobile Geräte optimal genutzt werden können: Nutzen Sie responsives Design, damit eine Version der Website auf allen Geräten funktioniert; die Mobile-First-Indexierung ist davon abhängig.
  • Barrierefreiheit verbessern: Fügen Sie aussagekräftige Alternativtexte hinzu, verwenden Sie semantisches HTML und befolgen Sie die Richtlinien zur Barrierefreiheit, die sowohl Benutzer als auch Suchmaschinen-Crawler unterstützen.
  • Benutzerfreundliches Design: Halten Sie die Navigation einfach, reduzieren Sie störende Elemente und gewährleisten Sie sichere Verbindungen.
  • UX-Kennzahlen überwachen: Verfolgen Sie Absprungraten, Nutzerflüsse und Core Web Vitals mithilfe von Analyse- und Leistungstools und verknüpfen Sie diese Trends anschließend mit Suchmaschinenrankings.

Abschluss

Selbst eine umfassende SEO-Strategie kann die Nutzererfahrung (UX) nicht außer Acht lassen. Effektive SEO-Teams arbeiten heute eng mit Designern und Entwicklern zusammen, um sicherzustellen, dass jedes Element auf einer Seite den Bedürfnissen der Nutzer entspricht. Durch die Kombination von Keyword-Recherche mit UX-Verbesserungen wie schnellen Servern, barrierefreien Layouts und einer klaren Navigation können Websites sowohl Nutzer als auch Suchmaschinen zufriedenstellen. Suchmaschinen möchten letztendlich benutzerfreundliche Seiten empfehlen – eine wichtige Tatsache, die jeder moderne Marketer verstehen muss.

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